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Theaterwoche Korbach
Die älteste Schul- und Amateurtheaterwoche Deutschlands

Werkstätten der Theaterwoche Korbach

Zu den Säulen der Theaterwoche Korbach gehört neben den Aufführungen mit ihren Diskussionen die begleitenden Werkstattarbeit. Hier zunächst ein Eindruck aus den Werkstattpräsentationen. Diese finden traditionsgemäß am Abschlusstag, wenn das Wetter mitspielt, am Berdorfer Tor statt.

Werkstattpräsentation im Berndorfer Tor

 1979 wurde praxisorientierte Werkstattarbeit in das Konzept der Theaterwoche aufgenommen. Mit dieser Neukonzeption machten Aufführungen, Diskussionen und Werkstätten die Theaterwoche Korbach zu einem „Zentrum der Begegnung als auch der praktischen Erprobung“ (Dr. Herbert Giffei).

Seit einigen Jahren schlägt die Theaterwoche in der Werkstattarbeit inklusive Wege ein, dessen Ursprünge seit den 90er Jahre in dem speziellen Werkstattangebot für Paul-Zimmermann-Schule liegen. War dieses Angebot zunächst nur für die Akteure dieser Schule bestimmt, konnten sich in der Vergangenheit auch weitere Mitspieler*innen aus anderen Gruppen in diese Werkstätten einklinken.
Dieses Konzept erfuhr eine Ausweitung mit den Werkstätten unter der Leitung von Sonja Schmidt-Zenker und Jenny Heise, die gleichzeitig mit ihren tänzerisch-choreographischen Theaterinszenierungen der Theatergruppe der Lebenshilfe den Spielplan der Theaterwoche bereicheren.

In den Werkstätten versuchen wir ebenfalls seit einigen Jahren eine spezielle Form der Nachwuchsförderung. Die Theaterwoche Korbach bietet gerade jungen Werkstattleitungen ein Erfahrungsfeld für Theaterarbeit. Dazu ist besonders der dichte Begegnungscharakter dieser Theaterwoche und der damit verbundene Austausch auf unterschiedlichen Ebenen behilflich.

Ein besonderes Merkmal dieser Werkstätten sind die jährlich wechselnden Werkstatt-Themen, die neue und auch immer wieder ungewöhnliche Anregungen für die Theaterarbeit liefern und von Korbach in unterschiedlicher Weise ausstrahlen und Verbreitung finden. Die Zusammenstellung der Werkstattthemen der letzten 10 Jahre macht auch ohne große Erläuterungen deutlich, welche Impulse mit diesen Themen verbunden sind.

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 Überblick über die Themen der letzten Werkstätten

  • (2019) Mit theatralen Mitteln (von sich) auf der Bühne erzählen: Unter Einbezug von biographischen Elementen eine szenische Geschichte für ein Erzähltheater improvisierend erarbeiten
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  • (2018) Heimat-Los: Improvisierende Auseinandersetzung mit Heimat und Heimatlosigkeit
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  • (2017) Übergänge im Lebenslauf: Mit Methoden des Erfahrungsorientierten Theaters Übergänge und Wendepunkte aus dem Lebenslauf inszenieren
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  • (2016) Vom spielerischen Impuls (Fahrrad-)Schläuche und Reifen zu einer themenbezogenen kurzen Szenencollage: Szenische Theaterarbeit mit einem Requisit als zentralem Bedeutungsträger
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  • (2015) Maske – Spiegel der Seele: Im Maskenspiel zu sich und anderen finden
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  • 2014) 100 Jahre nach dem ersten Weltkrieg: Szenische Antikriegserklärungen: Wie inszeniert man als Mahnung das nichtinszenierbare Grauen auf der Bühne?
  • (2013) Politisches im Jugend- und Amateurtheater: Über Büchners Hessischen Landboten auf der Suche nach einer eigenen politischen Haltung
  • (2012) 100 Prozent Korbach! Theater an öffentlichen Orten
  • (2011) Alles DADA oder was? Eine DADA-Reise ins Land der Phantasie
  • (2010) Franz oder Franziska Moor? - Monologe als Ausgangspunkt für alternative szenische Gestaltungen"
  • (2009) Treffsicher inszenieren ... auch mit kleinen Anzeigen! Kleinanzeigen erzählen eine Szene

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